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01.09.19

Mitschnitt: Rainer René Mueller im Jüdischen Salon

Neue Podcast-Folge: Ungekürzter Mitschnitt einer Lesung von Rainer René Mueller in Hamburg.
Am 6. Februar 2018 war Rainer René Mueller zu Gast im Jüdischen Salon im Café Leonar, las Gedichte und sprach mit Jonis Hartmann über sich, sein Schreiben und über einiges andere.

Hier geht es zum Podcast

25.03.19

05.03.19

Ein halbes Vaterunser als Buße

Da die Empörung mittlerweile nicht mehr ganz so leidenschaftlich ist und die Drohgebärden auch nicht mehr den nötigen Bums haben, wage ich es. Ich oute mich nun. Ich bin ein unartiger Junge gewesen. Ich war Uwe Uns.


Uwe Uns war ein Möchtegernbahnhofsbuchhandlungsbestsellerautor. Er schrieb in ein paar wenigen Monaten im Jahr 2016 ein Spottbuch über Hamburg (sehr große deutsche Kleinstadt, die sich damit brüstet, Musicalhauptstadt Europas zu sein).
Das Buch heißt "111 Gründe, Hamburg zu hassen" und hat sich ungefähr ebenso oft verkauft. Ernsthaft, es ist wirklich ein richtiger Ladenhüter (erschienen Mitte Oktober 2016 gingen bis Ende 2016 noch 770 Exemplare über den Ladentisch, 2017 waren es dann 75 Stück und 2018 nur noch 17 kärgliche Bücher). Und dieser Uwe Uns hat dadurch gelernt: Leg dich nicht mit Hamburg an, schließlich findet in dieser Stadt der supergeile Schlagermove statt. Hamburg zu verspotten bringt also kein Geld, keine Ehre und auch keine Leser. Weil ja auch viele Leute nicht verstanden haben (q.e.d.), dass das Buch nicht gänzlich todernst (so in der Art: Opa stirbt morgens, der Kanarienvogel nachmittags und abends dann auch noch Mike Krüger) gemeint ist.
War dennoch eine interessante Erfahrung. Jeden Feierabend schrieb ich und dachte irgendwann tatsächlich: Ha, dann kann ich auch einen Roman schreiben. Später dann.
Jetzt warte ich, dass es später wird. Ich brauche wohl den Druck. Damit etwas in Druck gehen kann. Noch so ein Auftragswerk? Eher nicht. Das Konzept kam vom Verlag, 111 Gründe, das waren schon sehr viele Gründe zum Verzweifeln.
Aber toll war die Release-Lesung im Enfants Artspace, für den Elan und die Unterstützung bedanke ich mich herzlich bei meinem Freund Rüdiger Beckmann.
Hier ein kleiner Auszug aus der Lesung:

Soll ich erwähnen, dass in dem Buch tatsächlich ein paar ganz gute Texte versteckt sind? Nein, das mache ich nicht, das habe ich gar nicht nötig. Hamburg kann mich einfach mal gernhaben.

28.12.16

Ich hätte gern Schmetterlingstee mit einem von Ken Jebsen angebissenen Stück Würfelzucker bitte

Lyrik zur Teatime.
Am 29. Januar lese ich um 17.00 Uhr im Hamburger Literaturhaus im 1. Stock zusammen mit Sylvia Geist Gedichte vor, wahrscheinlich laut. Man kann also sogar husten währenddessen. Oder als Antwort Wörter brüllen, die sich auf unsere reimen.

Kommt nicht alle, nur die mit Zahnlücke.

Eintritt: 7 Euro.

09.01.16

Lesung aus "Dachkammerflimmern"

Am 3. Februar (Mittwoch) lesen Carsten Brandau, Claudia Claus, Andreas Dauerer, Petra Kluge und ich unsere Texte, die in der Writers' Room-Anthologie "Dachkammerflimmern" erschienen sind.

Ort: Chavis Kulturcafé, St. Pauli
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: frei
Mikro: nein
Wetter: Hamburg
Nachwelt: vielleicht


20.08.15

21.08.14

Laserbehandlung vor Ort

Achja, am kommenden Sonntag (24.08., 18.00 Uhr) lese ich kurz und knackig auf der "Lesebühne Hamburger Ziegel", die wohl wegen des herbstlichen Hamburgs von den Magellan-Terrassen in die Kühne University Logistics gleich nebenan verlegt wird (Großer Grasbrook 17). Ich lese nicht meinen pornografischen Text, der auszugsweise im bald erscheinenden Ziegel zu finden sein wird. Vielleicht liest Harald Martenstein ja was Schweinisches. Der ist nämlich Special Guest am Sonntag. Außerdem lesen Friederike Gräff und Karen Köhler, deren neues Buch dann direkt, eine Minute nach der Lesung, bei Hanser erscheint.

27.01.14

Einmal im Jahr lese ich irgendwo

Am 19. Februar bestreite ich die 21. Ausgabe von Peter Engels Lesereihe "Lyrik im Café".
Das Ganze findet wie immer statt in Chavis Kulturcafé in der Detlev-Bremer-Str. 41 auf St. Pauli.
Beginn 19.00 Uhr, kostet nichts, Herr Engel moderiert, der Lärm draußen macht trotzdem weiter.

22.05.13

04.11.12

In der Anlage eher romantisch

Wer kommt, sollte still sein. Danke.

22.11.11

"Unter den Kronen dieser Bäume sind Sommer und Winter zugleich"

Seit mehreren Wochen schon erfreue ich mich am „Märzwald“, diesem schönen Gewächs aus Poesie und Musik (und jetzt bitte nicht an „Lyrik und Jazz“ denken, das hier ist was anderes. Aber weiter im Text...). Ulrike Almut Sandig und Marlen Pelny haben mit “Märzwald“ etwas sehr Spezielles geschaffen. Klanggedichte, die nach kurzer Zeit zu Ohrwürmern werden. Das ganze Album ist auf eine angenehme Art altmodisch und gleichzeitig frisch und lebendig. Die Vortragsweise von Ulrike hat was von einem baldigen Lächeln. Obwohl es keine Alltagsstimme ist, mit der sie da spricht, ist da dennoch nichts Verstelltes, das kommt direkt an und alles ist so gemeint, wie es scheint. Das Gesagte wird durch Marlens feine musikalische Untermalung nach oben gehievt und bleibt da erst einmal auch.

Letzten Samstag hab ich die beiden dann live gesehen auf dem „Anderseits.Literaturfestival“ (das ich insgesamt seltsam fand, versteckt in einem von Dunkelheit umgebenen Haus, in das nur Eingeweihte fanden und dann dementsprechend eingeweiht an ihren eigenen Verlagsständen herumstanden). Aber weiter im Text... der Auftritt von Sandig/Pelny war toll, weil der Vortrag visualisierte, was ich oben schon beschrieben habe. Das war alles sehr sympathisch, zeitweise anrührend und insgesamt sehr uncool. Dennoch hatten die beiden Künstlerinnen auch einen gewissen Starappeal. So ist das, subjektiv betrachtet. Darum jetzt ein objektiver Ratschlag: Kauft die CD. Weihnachten kommt, unwiderruflich. Schenkt „Märzwald“ Menschen, die überhaupt nicht damit rechnen.

19.11.11

Im Chavis

Die Lesung war aufregend. Es ging um Liebesgedichte. Und zwar sehr unmittelbar. Weil die Liebe auch direkt anwesend war und auch was zu sagen hatte. Dazu noch 40 Menschen mit Ohren. Ich hoffe, mein Herz war nicht zu laut. Danke.

27.05.10

in einem monat

sonntag
27. juni
19 uhr
hamburg
magellan-terrassen
lesebühne "hamburger ziegel"
gerhard henschel
katrin seddig
rainer moritz
ich
sowas wie fußballtexte ("katastrophen mit kick")
eintritt frei

habe noch nichts geschrieben
und momentan keine zeit

komme vielleicht auch

28.03.10

stundenhotel #2

gestern präsentierte die literaturzeitschrift randnummer erneut vier schöne dichter hier im lyrikkleinstadtland hamburg.

gerald fiebig aus augsburg:



manchmal mag ich gedichte schon echt gern. manchmal sind sie wie anrufe von entfernten menschen. eines der gedichte von tom schulz endete mit: "einer schneite noch". das war ich. das ist über mich.
denkt man dann.

09.09.09

immer noch als jung

am 28. oktober in berlin in der lettrétage: neues vom jetzt. mit stefan schmitzer und mir. moderiert von björn kuhligk und ron winkler. keine ahnung, was das wird. es fühlt sich an wie ein termin beim psychiater.

05.12.08

danach vom haus des buches ins beyerhaus

vorgestern die lesung in leipzig. hätte auch rasenmähen in leipzig sein können, kamen nämlich nicht allzu viele leute (und hauptsächlich leute, die selber mähen). aber naja, so ist das. und ich fands trotzdem ganz schön. erkenntnistheoretisch. und menschlich. es ist ja auch fein, ein paar dieser dichter mal persönlich zu treffen. und etwas mehr zu verstehen (ron kannte ich ja schon, aber nicht als raucher).

01.11.08

etwas lauter bitte

am 3.12. lese ich zusammen mit katharina schultens, judith zander und carl-christian elze in leipzig aus dem neubuch. präsentiert wird das ganze vom: herausgeber der anthologie: ron winkler und von: der zeitschrift: edit.
haus: des buches.
genauer: 20 uhr.
minus: 3 euro.
prädikat: ohne tadel.

 
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