09.01.12

Zeitlos

Am Donnerstag findet das Lyrikprojekt im Politikteil der ZEIT seinen Abschluss in Form einer Doppelseite. Ich bin gespannt.
Und versuche, in diesem Jahr dann mehr Prosa zu schreiben.

28.12.11

13.12.11

Mein Nebenjob als Dealer

"Ein Buch, das man zu Weihnachten auch an Menschen verschenken sollte, die üblicherweise keine Lyrik lesen, denn es eignet sich als Einstiegsdroge." (Rezension zu "Nähekurs" von Gerrit Wustmann auf cineastentreff.de)

Ja, so würde ich das gern sehen. Gedichte für Menschen, die Ben Folds mögen. Und Woody Allen. Und Gisbert Zu Knyphausen. Ganz normale Menschen eben. Lyrik ist nicht böse.

Bestellen kann man "Nähekurs" HIER.

10.12.11

06.12.11

Wer über ihn Herzog, wurde König, nicht Doktor

Verschiedenes.

Mein Guttenberg-Gedicht, das ich in der Nacht vor seinem Rücktritt im März bei der ZEIT einreichte, wurde nun in der aktuellen Ausgabe (ZEIT Nr. 49/11) auf Seite 7 veröffentlicht.

Ich lese gerade "Eroberung des Nutzlosen", ein Buch mit Aufzeichnungen, die Werner Herzog vor und während der Dreharbeiten zu "Fitzcarraldo" gemacht hat. Ich bin sehr beeindruckt, von der gänzlich anderen Lebenswelt, von der Besessenheit Herzogs und von ihm selbst überhaupt. Das wäre ein Mensch, den ich echt gern mal treffen würde. Beim Lesen des Buches hab ich immer seine Stimme im Kopf (die der kennt, der mal einen seiner Dokumentarfilme gesehen hat).

Ich habe auch die Stimme des Regens im Kopf. In Hamburg spricht der gerade ohne Unterlass auf die nassen Schneeflocken ein, dass es noch zu warm ist.

Ansonsten: Wenn es dunkel wird:

22.11.11

"Unter den Kronen dieser Bäume sind Sommer und Winter zugleich"

Seit mehreren Wochen schon erfreue ich mich am „Märzwald“, diesem schönen Gewächs aus Poesie und Musik (und jetzt bitte nicht an „Lyrik und Jazz“ denken, das hier ist was anderes. Aber weiter im Text...). Ulrike Almut Sandig und Marlen Pelny haben mit “Märzwald“ etwas sehr Spezielles geschaffen. Klanggedichte, die nach kurzer Zeit zu Ohrwürmern werden. Das ganze Album ist auf eine angenehme Art altmodisch und gleichzeitig frisch und lebendig. Die Vortragsweise von Ulrike hat was von einem baldigen Lächeln. Obwohl es keine Alltagsstimme ist, mit der sie da spricht, ist da dennoch nichts Verstelltes, das kommt direkt an und alles ist so gemeint, wie es scheint. Das Gesagte wird durch Marlens feine musikalische Untermalung nach oben gehievt und bleibt da erst einmal auch.

Letzten Samstag hab ich die beiden dann live gesehen auf dem „Anderseits.Literaturfestival“ (das ich insgesamt seltsam fand, versteckt in einem von Dunkelheit umgebenen Haus, in das nur Eingeweihte fanden und dann dementsprechend eingeweiht an ihren eigenen Verlagsständen herumstanden). Aber weiter im Text... der Auftritt von Sandig/Pelny war toll, weil der Vortrag visualisierte, was ich oben schon beschrieben habe. Das war alles sehr sympathisch, zeitweise anrührend und insgesamt sehr uncool. Dennoch hatten die beiden Künstlerinnen auch einen gewissen Starappeal. So ist das, subjektiv betrachtet. Darum jetzt ein objektiver Ratschlag: Kauft die CD. Weihnachten kommt, unwiderruflich. Schenkt „Märzwald“ Menschen, die überhaupt nicht damit rechnen.

19.11.11

Im Chavis

Die Lesung war aufregend. Es ging um Liebesgedichte. Und zwar sehr unmittelbar. Weil die Liebe auch direkt anwesend war und auch was zu sagen hatte. Dazu noch 40 Menschen mit Ohren. Ich hoffe, mein Herz war nicht zu laut. Danke.

26.10.11

Auf Kurs, immer näher


Das Buch ist in der Druckerei und liegt dort als Dateileiche, die am dritten Tage auferstehen wird. Auf jeden Fall bis zum 16. November; dann nämlich stellen wir "Nähekurs" bei einer Lesung im Chavis Kulturcafé auf St. Pauli vor.
Schon jetzt kann man das Buch beim Verlag zum Subskriptionspreis von 8,50 Euro vorbestellen.

 
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